Hauptwanderweg

Wanderzeit: ca. 2 - 3 Tage   

Streckenlänge: ca. 37 km

Die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren Hügeln und Tälern, Weihern, Wald und Wiesen verbindet sich mit den historischen Mühlen und kleinen Weilern zu einem Natur- und Kulturerlebnis von besonderem Reiz.

Wir beginnen unsere Wanderung am Wanderparkplatz (P3) Laufenmühle beim Viadukt an der L 1080, weil dieser nach einem kurzen Fußweg leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Unterhalb des Viadukts beeindrucken zwei von Edenbach und Wieslauf gespeiste Wasserfälle. Am Parkplatz Laufenmühle führt ein Abstecher hinunter bis zur Brücke, von wo aus die romantisch an der Wieslauf gelegene Klingenmühle zu sehen ist. Das Grundstück der Mühle kann jedoch nicht betreten werden.
Am Wanderparkplatz vorbei weist unser Wanderzeichen leicht bergauf und später nach links in die Edenbachschlucht, die zirka 1 Stunde lang auf einem abwechslungsreichen Pfad und über kleine Brücken durchwandert wird. Vor dem Ortseingang von Breitenfürst können die müden Füße in einem Kneippbecken erfrischt werden. Am Ropbachsee vorbei geht es hinauf zum Birkachhof und zum Golfplatz Haghof. Nach den Parkplätzen des Landhotels Haghof biegt der Weg scharf nach links ab, führt vorbei an der Haghofer Ölmühle zur Hagmühle.
Dort kreuzt der Mühlenwanderweg den Limeswanderweg. An der Hagmühle über die Brücke geht es weiter nach Rienharz, über die K 1887 zur Meuschenmühle.
Weiter geht es ein Stück entlang des Radwegs, dann durch Mannholz in den Wald, vorbei am Wanderparkplatz an der K 1890 durch Voggenberg zur Voggenbergmühle. Auf dem Rottalweg entlang der Rot führt der Weg vorbei an der Grillstelle „Klarahütte“ zum Parkplatz Hagerwaldsee. Hier empfiehlt sich ein Abstecher zum idyllisch gelegenen See, wo auch ein Gasthaus zur Einkehr einlädt.
Weiter führt der Weg vorbei am Hüttenbühlsee zur Hummelgautsche. Dort befinden sich Schutzhütte und Grillstelle. Durch das Tal der Schwarzen Rot führt der Weg über eine Wiese, dann nach links auf ein geteertes Sträßchen und erreicht die Heinlesmühle, eine der stattlichsten Mühlen im Schwäbischen Wald.
Entlang der Schwarzen Rot geht es weiter, vorbei an der Hundsberger Sägmühle und bald darauf zur Menzlesmühle, durch die Ortschaft Menzles weiter zur Brandhofer Öl- und Sägemühle. Von dort geht es ein Stück auf demselben Weg am Hagbach zurück. Der Weg biegt dann nach rechts ab und führt durch den Damerswald und das Naturschutzgebiet Gauchhauser Tal zum Freizeithaus „Forsthaus Ebersberg“. Hier lohnt sich ein Abstecher zur wildromantischen Brunnen- und Hägelesklinge. Zurück auf dem Wanderweg geht es zur Ebersberger Mühle.
Ein Stück entlang der Blinden Rot führt der Weg nach Aichstrut. Nicht weit vom Mühlenwanderweg befindet sich in Gmeinweiler der Erlebnispark „Schwabenpark“, ein begehrtes Ausflugsziel vor allem für den Nachwuchs. An der Lein entlang geht es zur Aichstruter Sägemühle. Der Weg führt weiter zum Parkplatz „Ehemalige Obermühle“ an der Ortsumgehung Welzheim, wo der Limeswanderweg kreuzt.
Hier befindet sich in der Nähe das römische Kleinkastell Rötelsee. Ein gutes Stück entlang der Ortsumgehungsstraße von Welzheim führt der Wanderweg schließlich zur Bockseiche und über einen Wiesenweg auf schmalen Pfaden abwärts durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt Parkplatz Laufenmühle.