Hagmühle

Sie wurde Anfang 1438 als Mahlmühle an der Lein erbaut. Eine Urkunde von 1664 besagt, dass die Mühle und der Weiler ehemals limpurgisch-herrschaftlicher Besitz waren. Der Name der Mühle ist auf den nahen Limes zurückzuführen, der im Volksmund als „Hag“, also Zaun oder Hecke, bezeichnet wurde. Bis 1975 war die Hagmühle noch als Getreidemühle in Betrieb. Danach stand sie leer, bis sie nach 20 Jahren Dornröschenschlaf mit ihrer geschlossenen Hofanlage und vollständigen Mahlwerken (zwei steinerne Mahlgänge und zwei Walzenstühle) in ihrer ehrwürdigen Schönheit erwacht ist. Heute bietet der Mahlraum mit seiner historischen Einrichtung die nostalgische Kulisse für kulturelle Veranstaltungen und Tafelfreuden. Eine Ferienwohnung sorgt für Leben in der Mühle.

Internetauftritt der Hagmühle